Schauster-Alms-Hus

Schauster-Alms-Hus
Schauster-Alms-Hus

Seit 2005 hat der Heimatverein wieder eine eigene Bleibe in unmittelbarer Nähe zum Museum im Schauster-Alms-Hus in der Römstedtstraße 8. Nach der Übergabe des Museums an den Zweckverband und 1976 an die Stadt Bergen war der Heimatverein mit vielen seiner Aktivitäten zu Gast im Stadthaus oder im Heimatmuseum, was aber eine gewisse Einschränkung bedeutete.

Schließlich wurde gemeinsam mit der Stadt Bergen eine Lösung gefunden. Dem Verein wurde die Nutzung der Doppelhaushälfte in der Römstedtstraße 8 angeboten, das so genannte Schauster-Alms-Hus. Durch die Nähe des Fachwerkhauses zum Museumsgrundstück eignete sich das Haus sehr gut als Standort für den Heimatverein. Ursprünglich sollte nach umfangreichen Bau- und Renovierungsmaßnahmen das Haus am 22. September 2003 eingeweiht werden. Allerdings verzögerte sich die Einweihung aufgrund terminlicher Schwierigkeiten und fand erst am 1. Mai 2004 in Verbindung mit dem Bergener Maimarkt statt.

Der Heimatverein nennt das Haus nach dem Vorbesitzer Schuhmacher Wilhelm Alms "Schauster-Alms-Hus". Hermann von der Kammer, der die Chronik zum 100-jährigen Bestehen des Heimatvereins im Jahr 2011 verfasste, führt folgende Daten zum Haus in der Römstedtstraße 8 auf, die einst Willi Hogrefe gesammelt hatte.

Schauster-Alms-Hus

Daten zum Schauster-Alms-Hus

1871 erbaut durch C.H. Friedrich Gerloff, Schuhmacher

1911 Marie Alms, geb. Gerlfof, H.F. Wilhelm Alms, Schuhmacher, Fräulein Frieda Alms

1976 Verkauf an die Stadt Bergen

2004 Einrichtung als Vereinshaus des Heimatvereins Bergen

Heute treffen sich die Mitglieder zu verschiedenen Aktivitäten im Schauster-Alms-Hus wie zum Spinnen, zum Plattdeutschen Klönschnack, Basteln oder für Lesungen und vieles andere mehr.